Alexandras Weblog

November 17, 2008

Ausführlicher Reisebericht

Filed under: Nicht kategorisiert — alexaontour @ 7:53 pm

Da ich mich nun schon über einen Monat wieder in der Heimat befinde, dachte ich mir es wird Zeit euch mal über meine Reisen zu informieren.

Gestartet habe ich meine Tour am 12. August mit einem Flug nach Darwin. Dort kamen Andrea und ich gegen 2 Uhr morgens an und starten die Suche nach dem Hotel. Dort endlich angekommen, versuchten wir noch ein wenig in der Lobby zu schlafen, was sich allerdings für mich als sehr schwierig erwies. Den nächsten morgen kam unsere Gruppe zusammen, die aus etwa 45 Leuten bestand und nach einer kurzen Instruktion ging es auch schon auf den Weg zum Lichtfield National Park.

Den nächsten morgen begaben wir uns zum Kakadu National Park, der für seine Artenvielfalt und die Aborigine Malereien berühmt ist. Dort genossen wir dann am abend den Sonnenuntergang am Ubir-Rock.

Die nächsten Tage ging es quer durchs Outback in Richtung Herz des roten Kontinents. Dabei konnten wir nicht nur die Städte Katherine und Tennant Creek besuchen, sondern uns auch an den abgelegenen Raststätten und Unterkünften erfreuen. Die Felsformation Devils Marbles war sehr beeindruckend.

Devils Marbles

Devils Marbles

In Alice Springs angekommen begannen unsere Ausflüge zum Kings Canyon, Ayers Rock und den Olgas. Alle Sehenswürdigekeiten waren großartig und das Lichtspiel war faszinierend. Draußen übernachten unter den Sternen war natürlcih ebenso Programmpunkt wie ein Ausflug in den Busch zu den Aborigines, wo es leckere Sachen wir Maden und Känguruschwanz zu essen gab. Durch den Kings Canyon rannten wir allerdings förmlich durch, da wir nur wenig Zeit hatten, bevor die Sonne unterging. Ähnlich erging es uns auch am Ayers Rock, da wir für die Umrundung nur 2h eingeplant hatten, es aber im Endeffekt länger gedauer hatte. Also gings im Sprinttempo und ohne Pause herum 🙂

Auch einen Helikopter Rundflug durfte ich über den Ayers Rock und die Olgas erleben. Leider erging es mir dabei nicht so gut und saß zu guter letzt mit der Brechtüte in der Hand im Flugzeug und wollte nur noch raus 😉

Ayers Rock von oben

Ayers Rock von oben

Kurz darauf ging es dann auch schon mit dem Flugzeug von Alice Springs nach Cairns an die Ostküste. Von dort aus begann unsere Tour die Ostküste hinunter nach Sydney. Das Great Barrier Reef, ein dreitägiger Segeltrip durch die Whitsundays und ein Besuch von Fraser Island (größte Sandinsel der Welt) waren nur einige Höhepunkte dieses Reiseteils. Leider spielte das Wetter nicht immer so mit, so dass wir beispielsweise im Great Barrier Reef mit Bewölkung und Regen zu tun hatten.

Kurz vor Brisbane schliefen wir dann auch noch eine Nacht auf einer Farm, wobei sich das Essen dort als sehr gut herausstellte.

In Sydney angekommen trennte sich die Gruppe und Andrea und ich verbrachten einige Tage alleine in der Stadt. Zum Teil unternahmen wir Sachen alleine oder wir trafen uns mit einigen Gruppenmitgliedern, Jeffrey aus Adalong oder dem Andreas (ein Freund von Robert, mit welchem er in Sydney studiert hatte). Sydney Tower, Aquarium, Monorail, Manly-Beach, Opera House und Harbourbridge sind nur einige der Sehenswürdigkeiten die wir gesehen haben. Alles in allem eine sehr tolle Stadt, welche ein ganz besonderes Flair austrahlt und die ich nur weiterempfehlen kann.

Blick vom Sydney Tower

Blick vom Sydney Tower

Von Sydney ging es dann wieder zurück nach Brisbane, wo wir uns mit meiner Cousine Anne trafen und welche dann mit mir den zweiten Teil meiner Reise antreten würde. Am 13. September ging es dann für Andrea zurück nach Deutschland und für Anne und mich nach Adelaide. Nach einem Zwischenstopp in Sydney landeten wir am abend in der Stadt und machten uns auf dem Weg ins Hostel. Leider war es nicht ganz das, was wir erwartet haben. Abgesehen von Kakerlaken, dreckigen Matratzen etc. hatten wir eine Mitbewohnerin, welche im warsten Sinne des Wortes zum Himmel stank. Nach einigen Diskussionen an der Rezeption bekamen wir ein anderes Zimmer und waren zumindest erstmal halbwegs beruhigt. Adelaide selbst schauten wir uns die nächsten beiden Tage an, wobei uns die Stadt nicht sehr gefallen hat und wir diese als sehr trist empfunden haben. Den nächsten morgen machten wir uns dann los zu unserer Tour über die Great Ocean Road nach Melbourne. Nach einem Abstecher in die Grampians und einem Walk zu den Balconies sowie zu den Pinnacles waren wir ganz schön fertig, als wir schließlich die Great Ocean Road mit all den bizarren Felsformationen erreichten.

Great Ocean Road

Great Ocean Road

Von Melbourne ging es dann nach Hobart auf Tasmanien, wo wir eine viertägige Tour starteten, welche vom Süden aus über Port Arthur (die Gefangenkolonie) über die Ostküste bis hin ins Craddle Mountain Gebirge führte, wo sogar noch Schnee lag. Die Ostküste faszinierte uns sehr. Klares blaues Wasser, tolle Strände und unterschiedliche Felsformationen konnten wir bestaunen.

Wineglass Bay

Wineglass Bay

Strand Wineglass Bay

Strand Wineglass Bay

Ostküste Tasmanien

Ostküste Tasmanien

Sydney Harbour Bridge

Sydney Harbour Bridge

Nachdem wir noch einige Tage in Sydney verbracht hatten, ging es dann schließlich anfang Oktober wieder zurück nach Hause, wobei ich noch eine tolle Geschichte am Flughafen erleben durfte…. Bitte nicht zuviel Gepäck mitnehmen 😉

In Frankfurt gelandet wurde ich dann sehr herzlich von Robert, Inga und Marco empfangen, worüber ich mich seht gefreut habe. Mit Robert ging es dann nach Hause, wo mich nach dieser langen Zeit ein leckeres deutsches Essen erwartete…

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September 2, 2008

Jaja die Zeit!

Filed under: Nicht kategorisiert — alexaontour @ 6:26 am

Ich entschuldige mich jetzt schon fuer meine Nichtschreiberei!

Also nur mal schnell zur Info: Mir gehts gut und leider bin ich so verplant, dass ich nicht dazu komme in meinem Blog News zu veroeffentlichen. Bis jetzt war alles sehr klasse und ich habe viel gesehen. Im Moment befinde ich mich in Surfers Paradise an der Ostkueste und am Ende der Woche werde ich in Sydney sein. Dann brauch ich auch erstmal ein paar Tage Zeit, denn die Tour ist echt anstrengend und es vergeht kaum ein Tag an dem ich mal nicht zwischen 5 und 6 Uhr aufstehen muss.

Ein ausfuehrlicher Reisebericht folgt noch. Leider ist meine Zeit fuer das Internet sehr begrenzt bzw. ist es an vielen Orten gar nicht moeglich. Ich bin schon immer froh, wenn ich mal Handyempfang habe. Das ist hier auch schon zur Seltenheit geworden 🙂

Also bis bald und dann mit vielen, vielen, vielen Reiseberichten!

August 4, 2008

School’s out!

Filed under: Nicht kategorisiert — alexaontour @ 10:19 am

Nach langer Abwesenheit melde ich mich mal wieder mit ein paar News aus Down Under.

Endlich habe ich frei und kann etwas rumhängen und alles erledigen, was so die letzten Wochen liegengeblieben ist 🙂 Heute habe ich doch gleich mal ein Buch ausgelesen, was ich mir letzte Woche gekauft hatte. Der Titel ist „The Kite Runner“ (hab keine Ahnung, was der deutsche Titel ist) und ich kann es nur empfehlen. Ein sehr spannendes und mitreissendes Buch. So, nun zu meinen letzten Erlebnissen, Touren usw.

Vor anderthalb Wochen hatte ich meinen letzten Schultag und bekam mein Zertifikat überreicht.

Graduation

Graduation

Meine Klasse

Meine Klasse

Klassenfoto Nr. 1

Klassenfoto Nr. 1

Klassenfoto Nr. 2

Klassenfoto Nr. 2

Abends ging ich dann mit meinen Mitbewohnern Felix und Friedrich zu einem Abschiedsbarbecue von unserem Klassenkameraden Ingo. Ingo hatte die letzten acht Monaten in Australien verbracht und war mittlerweile zum besten Schüler unserer Sprachschule geworden.

Ingo, Fabrice und Camilla

Ingo, Fabrice und Camilla

Dani, Kathrin und Sandra

Dani, Kathrin und Sandra

Gegen 11 Uhr begab ich mich mit Felix auf den Rückweg, da wir Samstag früh schon 6 Uhr aufstehen wollten um die Eumundi Markets zu besuchen. Nach einem langen Heimweg und vielen sinnlosen Erzählereien meines betrunkenen Begleiters erreichten wir Adalong und gingen sofort ins Bett. Früh gings dann pünktlich los, denn unser Weg nahm über 2 Stunden in Anspruch. Nach einer ewig langen Bahn- und anschließende Busfahrt kamem wir gegen 11 Uhr in Eumundi an, ein kleines Örtchen an der Sunshine Coast im Norden von Brisbane.

Eumundi Markets

Eumundi Markets

Nach einer langen Shoppingtour, auf welcher ich wirklich tolle Souvenirs ergattern konnte, machten wir uns gegen 14 Uhr wieder auf den Rückweg. Das Highlight des Tages war allerdings eine echte deutsche Bratwurst in Brötchen. Nach zig Wochen Abwesenheit von deutschem Essen ein echter Genuss 🙂

Nachdem wir am späten Nachmittag wieder zu Hause ankamen, waren wir sehr erschöpft und entschieden, nicht mehr mit den anderen auszugehen. Also machten Sandra, Felix und ich uns einen relaxten Fernsehabend. Am Sonntag gingen dann Felix, Chris und ich nach Ports Wharf zum Schokoladenfest, welche von Lindt gesponsert wurde.

Schokoladenfest Brisbane

Schokoladenfest Brisbane

Chris und Felix

Chris und Felix

Ein paar Naschereien später beschlossen wir wieder zu gehen, da der Ansturm von Menschen dort echt unerträglich war. Einige Stunden später veranstalteten wir noch ein leckeres Barbecue in Adalong und verabschiedeten Chris, welcher wieder seinen Heimweg Richtung Deustchland antreten musste.

In der Woche erledigte ich einige Sachen, wie Paket verschicken, E-Mails beantworten, Karten schreiben, Touren und Hostels suchen und buchen und schon war die Woche rum. Dafür konnte ich auch einiges auf meiner To-Do-Liste abarbeiten. Freitag ging ich dann mit den Leuten aus meinem Guesthouse ins West End. Dort haben wir ein gemütliches Restaurant gefunden und ordentlich gegessen und getrunken.

South Bank

South Bank

Ich in South Bank

Ich in South Bank

Am Samstag habe ich mich dann in South Bank etwas an Strand gesetzt und abends bin ich mit ein paar einheimischen Deutschen und einer Australierin zu einer Tanzvorstellung gegangen und anschließend ins Beach House, ein Restaurant in der Stadt. Dort traf ich dann zufällig die Leute aus meiner Klasse wider, welche zusammen ausgegangen waren. Nach ein paar Gläschen Wein mit den Einheimischen ging es auf den Nachhauseweg. Glücklicherweise nahmen sie mich ein Stück mit dem Auto mit, so dass ich nicht allzu lang alleine laufen musste. Am nächsten Tag hatte ich von dem Wein ganz schöne Kopfschmerzen und beschloss mich erst gegen Mittag auf den Weg in die Stadt zu machen. Nach einem kleinen Mittagssnack und einem leckeren Eis, traf ich mich mit der Nadine (eine der Deutschen, die hier leben) und wir gingen zusammen zu ihren Freunden um dort ein Barbecue zu haben. Die Wohnung war echt toll mit super Blick auf die Story Bridge, die Skyline und den Brisbane River. Das Essen war echt klasse. Solch gutes Fleisch habe ich lange nicht gegessen. Gegen 21:30 Uhr ging es dann wieder auf den Heimweg, wobei ich wieder ein Stück mitgenommen wurde.

Folgend noch ein paar Eindrücke von Brisbane:

Brisbane by Night

Brisbane by Night

Roma Street Parklands

Roma Street Parklands

Center of Arts

Center of Arts

Und jetzt gibt es mal einen kleinen Ausblick auf meine nächsten Wochen…

Am kommenden Samstag kommt die Andrea und dann geht es am Dienstag los mit einem Flug nach Darwin, wo am Mittwoch unsere 4-wöchige Tour starten wird. Von Darwin geht es quer durchs Outback nach Alice Springs, zum Uluru, den Olgas und Kings Canyon. Auf den Weg dahin nehmen wir natürlich den Kakadu Nationalpark, die Devils Marples und einiges mehr mit. Von Alice Springs geht dann unser Flug nach Cairns und von dort aus, starten wir unsere Tour an der Ostküste entlang. Auf den Plan stehen Great Barrier Reef, Segeltrip auf den Whitsundays, Fraser Island und am Ende natürlich ein paar Tage Sydney. Was danach bei mir passieren wird, das werde ich euch natürlich noch mitteilen. Nur soviel: es folgen für mich noch weitere Stationen in Australien und ich bin schon sehr gespannt, das Land zu erkunden 🙂

Also wenn ich die nächsten Wochen nicht online bin, auf E-Mails reagiere oder ähnliches, dann liegt es daran, dass ich nur selten Internet haben werde 😉

See you soon and enjoy the summer in good old Germany! 🙂

Juli 15, 2008

Stradbroke Island

Filed under: Nicht kategorisiert — alexaontour @ 3:37 am

Und da bin ich mal wieder 🙂 Ich hoffe euch allen geht’s gut?! Viel aufregendes ist die Wochen nicht passiert. Vorletztes Wochenende war ich Samstag mit Manuel, Sandra und Ulrike an der Gold Coast in einem riesigen Outlet Store. Die hatten eine echt große Auswahl und gute Preise. Leider war das Wetter nicht so toll, da es den ganzen Tag regnete und das Shopping-Center nicht überdacht war. Also schlichen wir von Geschäft zu Geschäft und versuchten dem Regen zu entkommen. Abends nahmen wir dann den Bus und den Zug zurück nach Hause und freuten uns auf einen faulen Abend vorm Fernseher. Bei James Bond, Chips und warmen Tee ließen wir den Tag entspannt ausklingen. Sonntag waren Sandra und ich auf der Suche nach einem offenem Friseur, den wir natürlich nicht fanden 😉 Also wurden Essen und Getränke eingekauft und wir machten mit ein paar anderen zusammen einen faulen Sonntag vorm Fernseher mit Friends-Folgen.

Montag stand natürlich wieder Schule auf dem Plan. Glücklicherweise hatte ich den monatlichen Test schon die Woche vorher absolviert und somit dachte ich, wird das eine entspannte Woche. Doch da dachte ich leider falsch… Wir sollten eine Präsentation für den Business-Kurs am Freitag vorbereiten. Dabei sollten wir eine Firma aus unserem Land vorstellen. Nun ratet mal für was ich mich entschieden habe… erinnert sich noch jemand an meine Magisterarbeit? Richtig geraten: ich entschied mich für Volkswagen, da ich da einmal das meiste Hintergrundwissen etc. noch hatte. Der Rest der Woche verlief normal und der Alltag nimmt seinen Lauf. Die Nächte waren die letzten Tage immer sehr sehr kalt. Auch wenn man am Tag mit T-Shirt herumlaufen kann, so ist es nachts wirklich frisch. Ich schlafe mit 5 Decken, einer langen Hose, Pullover, Schal und natürlich den selbstgestrickten warmen Socken meiner Oma. Mit all den Sachen ist es dann halbwegs erträglich. Das Problem ist einfach hier, dass die Wände und Fenster nicht isoliert sind und es wirklich durch die Fensterlücken richtig reinzieht. Heizung gibt es hier natürlich nicht und einen elektrischen Heizlüfter muss man extra bezahlen und das Geld spar ich mir dann lieber, da ich in der Woche am Tag ja eh nicht zu Hause bin.

Mittwoch abend mit ich mit einigen Leuten abends noch in ein Pub gegangen, da es der letzte abend von Alec unserem Tschechen war. Wir hatten viel Spaß und nette Gespräche und leider mussten wir uns danach von ihm verabschieden. Aber vielleicht sieht man sich ja irgendwann mal wieder…

Donnerstag abend galt den letzten Vorbereitungen für die Präsentation. Felix und ich wollten die Präsentation zusammen halten und so mussten wir alles durchsprechen und natürlich auch noch die Folien vorbereiten. Die Präsentation hielten wir dann vor der Business-Klasse, unserer Lehrerin und einem Typen aus dem Marketing-Bereich, der das ganze beurteilte. Wir bekamen eine recht gute Beurteilung und konnten uns dann entspannt zurücklehnen. War insgesamt aber gar nicht so einfach, eine Präsentation in einer fremden Sprache zu halten, da wir bestimmte Formulierungen und Strukturen einhalten mussten sowie auch auf Fragen spontan antworten sollten. Nach dem das erledigt war, gingen Felix und ich noch kurz in die Stadt. Ich brauchte unbedingt noch was langärmliges, da ich zu wenig Pullover nach Australien mitgenommen habe. Nach einem Kaffee in Southbank ging es nach Hause um das Wochenende einzuläuten. Abends entschlossen wir uns die vierte Staffel von Nip Tuck anzusehen. Das ist die seltsamste und krasseste Serie, die ich jemals gesehen habe. Aber irgendwie muss man auch weiterschauen, wenn man einmal angefangen hat. Samstag früh ging es auch schon wieder 5:45 Uhr raus, da eine Tour auf dem Plan stand. Sandra, Manuel, Felix, Koen und ich machten uns auf dem Weg nach Stradbroke Island auch von den Einheimischen liebevoll Straddie genannt. Zuerst nahmen wir den Bus und dann gings mit der Fähre weiter. Es ist eine echt wunderschöne Insel mit tollen Pflanzen und zahlreichen Tieren.

Stradbroke Island

Stradbroke Island

Stradbroke Island 2

Stradbroke Island 2

Ich auf Stradbroke Island

Ich auf Stradbroke Island

Ein Koala in freier Natur

Ein Koala in freier Natur

-)

Und nochmal die Nahaufnahme 🙂

Auch hier konnten wir wieder Wale beobachten sowie einen Koala in freier Natur, Fledermäuse, Pelikane und die Haie waren wohl auch nicht weit. Glücklicherweise hab ich keinen von denen entdeckt 😉

Warnschild

Warnschild

Nachdem uns unser Führer Daryll (den ich auch schon in Springbrook Nationalpark und Byron Bay hatte) einige schöne Plätze gezeigt hatte, bekamen wir Zeit noch etwas am Strand zu relaxen.

Strand

Strand

Klippe

Klippe

Felix und Koen

Felix und Koen

Brown Lake 2

Brown Lake

Ich beim Baumschaukeln

Ich beim Baumschaukeln

Leider fand ich es etwas zu kalt ins Wasser zu gehen, aber den Wellen zu lauschen und Surfer zu beobachten war auch sehr schön. Nachdem wir wieder zurück in Brisbane waren, ging erstmal zum Mexikaner um etwas zu abend zu essen. Gestärkt und zufrieden, aber müde fuhren wir mit dem Taxi nach Hause um weiter Nip Tuck zu schauen. Sonntag war waschen angesagt und Souvenir shoppen. Also zog ich mit Sandra los und stöperte durch die Stadt. Unsere Tour war recht erfolgreich und so kann ich demnächst ein Paket mit Erinnerungen auf den Weg schicken 😉

Goodbye!

Juli 1, 2008

Oh da sind ja Wale :-)

Filed under: Nicht kategorisiert — alexaontour @ 7:28 am

Nach meinem Kino-Besuch am Sonntag war ich froh ins Bett zu kommen. Wir haben uns „Don’t mess with the Zodan“ angeschaut und ich muss sagen, dass er zumindest auf Englisch total witzig ist 🙂 Der Dialekt von Adam Sandler ist wirklich zu Schreien. Montag ging es dann wieder pünktlich zur Schule und ich durfte mir wieder schöne Grammatik anhören, unter anderem „Reported Speech“ und „Phrasel Verbs“. In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag war ich wieder ganz tapfer und bin mitten in der Nacht aufgestanden um mir das Halbfinale anzuschauen. Anschließend ging es zur Schule und ich konnte mich nur schwer wach halten. Abends entschied ich mich zeitig ins Bett zu gehen und mein Essay den nächsten Tag früh vor der Schule zu schreiben. Also hieß es am Freitag 5:45 Uhr aufstehen um mir einen Text über die Legalisierung von Waffen aus den Fingern zu saugen. Das geschafft, ging es los in den Tag. Freitags ist bei uns immer Graduation Day, das heißt alle die die Sprachschule beendet haben, halten eine kurze Rede und erhalten ihre Zeugnisse.

Claire und Sue

Gemischte Runde

Graduation

Nach dem das erledigt war, ging es zum Mittagessen zum Koreaner. Da wir viele Koreaner hier haben, wollten diese uns mal ihre Küche vorstellen. Es war ok, aber unbedingt muss ich das jetzt nicht nochmal haben 😉 Der Geschmack war schon etwas seltsam. Der Samstag startete mit einer kleinen Shoppingtour bei uns direkt um die Ecke. Ein Factory Outlet hatte Ausverkauf und es gab auf alles nochmal 50% Rabatt. Mit zwei Shirts und zwei Paar Schuhen von Lacoste zu einem Spottpreis ging ich zufrieden nach Hause. Am Nachmittag war wieder Kino (Karten kosten hier nur 3 Euro) angesagt. Heute stand „Kung Fu Panda“ auf dem Programm. Nach dem Film entschieden wir uns noch in den Germans Club zum Essen zu gehen.

Die Einrichtung im Germans Club

Jägermeister und Co.

Schnitzel, Schweinshaxe und natürlich deutsches Weißbier und Jägermeister standen hoch oben im Kurs. Die Einrichtung erinnerte mich an die Kneipen der 40er oder 50er. Richtig altbacken, sogar die Gardinen 😉 Auf dem Rückweg kamen wir dann noch an einem Pub vorbei, in dem Live-Musik gespielt wurde.

Spaß im Pub 1

Sandra und Ulrike mit Drumstick

Sandra und Chris

Spaß im Pub 2

Nach einer Stunde harter Rockmusik machten wir uns zufrieden auf den Heimweg und legten uns schlafen. Früh ging es nämlich schon wieder auf den Weg nach Byron Bay. Wir hatten eine Tour zum östlichsten Punkt Australiens gebucht und mussten früh 8:30 Uhr in der Stadt zum Bus gehen. Also zogen wir zu sechst los, wobei vier andere aus dem Guesthouse sich ebenfalls mit dem Mietwagen nach Byron Bay begaben. Der Bus war voller Asiaten, aber wir trafen unseren geliebten Reiseführer vom Springbrook Nationalpark wieder. Der ist echt super drauf und hatte seine Familie inklusive seinem 3-Wochen altem Baby mit. Voll süß! 🙂

Leuchtturm in Byron Bay

Byron Bay

Der östlichste Punkt vom australischen Festland

Zuerst besichtigten wir den Leuchtturm in Byron Bay und beobachteten Wale und Delfine von der Küste aus. Das war wahnsinnig beeindruckend und hat für die zweistündige Fahrt voll entschädigt. Anschließend ging es in die Stadt, wo erstmal ein leckeres Eis gegessen wurde und dann an den Strand um ein paar Sonnenstrahlen einzufangen.

Strand in Byron Bay

Surfer in Byron Bay

Gegen Nachmittag machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Brisbane. Abends mussten wir zeitig ins Bett, da in der Nacht wieder um 3 Uhr aufstehen angesagt war. Das Finale war natürlich nicht berauschend, wie ja jeder mitbekommen haben wird. Ich habe mich echt geärgert und mir während des Spiels die Seele aus dem Leib geschrien. Aber genutzt hat es leider nichts 🙂 Aber verdient hätten sie es nach dem Spiel eh nicht. Ich hoffe, euch geht’s gut in Deutschland…

Ganz liebe Grüße

Alex

Juni 22, 2008

Känguru und Co.

Filed under: Nicht kategorisiert — alexaontour @ 8:42 am

Nach langer Abwesenheit meinerseits kommen mal wieder ein paar News von mir 🙂 Da ich natürlich immer noch nicht richtig auskuriert bin, habe ich diese Woche nicht allzu viel zu berichten…

Letzte Woche habe ich mich ja nun jeden Tag im Bett herumgetrieben und nicht ganz so viel erlebt außer Schlafen, Essen, Medizin schlucken und den anderen die Ohren vollzujammern 😉 Samstag wagte ich allerdings mit Jens und Jörg einen Ausflug nach Lone Pine. Lone Pine ist vergleichbar mit einem Mini-Zoo, in dem allerdings nur australische Tiere leben. So konnte ich nun endlich Bekanntschaft mit Känguru, Koala, Wombat und Co. machen.

Känguru und ich

Känguru in Lone Pine

Koalas beim Fressen

Koala

Der Park ist echt schön und idyllisch angelegt und man kann gemütliche Spaziergänge unternehmen. Nach unserem „Endlich haben wir mal ein Känguru gestreichelt“-Ergebnis ging es mit dem Auto zurück in unser Guesthouse, wobei wir vorher noch einen kleinen Abstecher nach Southbank unternahmen um etwas zu relaxen und auf dem dortigen Markt ein klein wenig shoppen zu gehen.

Nachdem wir uns drei uns gegenseitig Känguru-Armbänder ausgesucht haben, ging es zurück nach Adalong. Wir wollten zeitig da sein, da Jens und Jörg abends nach Hause fliegen mussten und wir noch zum Abschluss ein Barbecue veranstalten wollten. Das Essen war wirklich klasse und sogar ein Känguru-Steak wurde gegrillt 🙂 Der danach anstehende Abschied fiel mir wirklich schwer und ich konnte meine Tränen kaum unterdrücken…

In der Schulpause

Den Sonntag habe ich dann ganz relaxt zu Hause verbracht und mit Andreas zusammen nach Jobs im Internet geschaut, Fotos angeguckt und meine Tour mit Andrea geplant.

Montag bis Freitag war natürlich wieder Schule angesagt. War eine harte Woche und so war ich froh, als der Freitag endlich rum war und ich mich aufs Wochenende freuen konnte. Fußball konnte ich leider diese Woche nicht sehen, da es nicht live übertragen wurde. Somit verfolgte ich nur den Live-Stream im Internet und ließ mich von Robert per SMS informieren. Freitag abends saßen ein paar Leute und ich zusammen und haben noch nett erzählt. Gestern ging es dann früh daran, den Nikola und den Andreas zu verabschieden, was einen natürlich immer traurig macht. Danach begaben sich Ulrike, Jeffrey, Koen (jetzt weiß ich endlich die Schreibweise), Manuel, Daniel und ich auf den Weg zur University of Queensland um dort dem Chris beim Fußball spielen anzufeuern.

Wir alle auf dem Weg zur UQ

An diesem Tag fand nämlich ein großes Fußballturnier aller Schulen statt. Das Ganze verknüpften wir gleich mit einem Erkundungstour durch die Universität, welche wirklich riesig groß und wunderschön angelegt ist.

Auf dem Campus

Erholungspause

Von dort aus starteten wir mit der City Cat nach Southbank um uns etwas zu Essen zu besorgen und anschließend noch am Strand abzuhängen.

Strand in Brisbane

Gegen 18 Uhr machten sich Jeffrey, Manuel und ich schon wieder auf den Weg um unser erstes Spiel im australischen Football anzuschauen. Brisbane sollte gegen Adelaide spielen. Im Stadion angekommen, waren wir erstmal ganz schön beeindruckt von der Atmosphäre. Das Spiele selbst war gar nicht so einfach zu verstehen. Der australische Football unterscheidet sich ziemlich vom amerikanischen Football.

Australian Football League

Irgendwie rennen die Spieler nur und hauen sich gegenseitig um. Nach fast 3 Stunden war es dann vorbei und wir versuchten irgendwie nach Hause zu gelangen. Busse und Taxen waren natürlich ausgebucht oder zu voll und so beschlossen wir zu laufen. Leider hatte Jeffrey vergangene Woche auf Fiji ein Fisch erwischt (zumindest wird das vermutet), welcher sein Gift an seinem Fuß verteilt hat und seitdem ist es mit dem Laufen nicht so einfach. Also musste er nach Hause humpeln und war sehr froh, als wir es geschafft hatten. Danach ging es dann gleich ins Bett und heute ist mal wieder ein relaxter Tag angesagt. Eben hab ich schon zig neue Leute getroffen, welche ich sicher diese Woche genauer kennenlernen werde. Mehr dazu später! Bin jetzt mit Pizza gesättigt und gleich gehts ins Kino zum neuen Adam Sandler Film.

Schöne Woche euch allen und dicker Drücker von mir!!!

Juni 11, 2008

Ans Bett gefesselt…

Filed under: Nicht kategorisiert — alexaontour @ 11:35 pm

So da bin ich wieder 🙂 Was ist die letzten Tage so passiert… Nachdem ich am Freitag meine Schule für diese Woche beendet habe (übrigens mit einem Lob meines Lehrers, dass ich mich gut integriert hätte und man das Gefühl hat, ich wäre schon Wochen da), ging es zurück ins Guesthouse um für den anstehenden Abend vorzuschlafen. Nachdem ich allerdings einmal im Bett lag, fiel mir das Aufstehen verdammt schwer und ich wollte gar nicht mehr weggehen. Nachdem aber Chris, Jeffrey und auch Cohen (ich entschuldige mich schon jetzt, falls ich den Namen falsch geschrieben habe) auf mich eingeredet haben, habe ich mich doch noch überzeugen lassen das Nachtleben von Brisbane zu erkunden. Im Flur stießen wir auf unseren Australier Dooley, der mit einigen Freunden schon ordentlich vorgeglüht hatte und nun auch mit seinen Leuten los wollte. Dazu zwei Informationen: Erstens ist Dooley kein australischer Vorname. Normalerweise ist es der Nachname, den aber unser Australier lieber mag als seinen Vornamen Ashley 😀 Zweitens muss man zu Australiern und Alkohol vermerken, dass der Großteil hier überhaupt nichts verträgt. Sie bewundern uns Deutsche, wieviel Bier wir doch trinken können 🙂 Somit kam es dazu, dass wir zusammen loszogen und den Zug in die Stadt nehmen wollten. Nachdem wir ein Stück gefahren waren, stellten wir fest, dass wir mit diesem Zug nicht ankommen würden, da dieser nur zwischen zwei Haltetstellen hin- und herzupendeln schien. Also stiegen wir wieder an der Haltestelle aus an der wir eingestiegen waren und begannen zu Fuß in die Stadt zu laufen (das war so eine Zeitverschwendung mit dem Zug!). Auf halber Strecke verloren wir allerdings unsere Aussies (worüber wir nicht allzu böse waren, da sie im betrunkenen Zustand sehr anstrengend sind) und begaben uns in die Down Under Bar. Dort trafen wir dann einige bekannten Leute und feierten ausgelassen bis wir gegen 2:30 Uhr beschlossen nochmal die Location zu wechseln. Nach einem kurzen Fußmarsch landeten wir schließlich im Victorys, wo wir bis gegen 3:15 Uhr der Livemusik lauschten. Ich machte mich dann mit Jeffrey und Chris wieder auf den Heimweg, wobei wir einen 10 minütigen Stopp einlegten um Opossums anzulocken und zu fotografieren. Auf halber Strecke fing es dann auch mal wieder mit regnen an, so dass wir gegen 3:45 Uhr klitschnass unser Guesthouse erreichten und endlich schlafen konnten.

Samstag traf ich mich am Nachmittag mit der Nadine, der Cousine von Kristin aus Leipzig, welche mir netterweise den Kontakt zu ihr hergestellt hat. Die Nadine lebt hier seit anderthalb Jahren mit ihrem Freund und konnte mir natürlich ein paar wertvolle Tipps geben. Nach einem kurzen Einkauf und einem Besuch bei Hungry Jacks (australisches Burger King) lief ich wieder nach Hause und ruhte mich etwas aus. Am Sonntag ging es nämlich früh auf eine Tour in den Springbrook National Park. Nach einer zweistündigen Fahrt in einem Minibus standen wir vor tropischem Regenwald und begannen den Ausflug mit unserem Führer. Vorher präparierten wir noch unsere Beine und Füße mit Anti-Blutegel Creme, da es hier nur so von den Dingern wimmelt.

Alle zusammen

Romantische Stimmung

Wir entdeckten Wasserfälle, tropische Vegetation und eine ganze Menge ausgefallener Pflanzen. Den Großteil der Zeit waren wir allerdings damit beschäftigt auf den Boden zuschauen um nicht vom Weg abzukommen, in Pfützen zu treten oder auf irgendwelche Lebewesen.

Wasserfall in Schlucht

Ich vorm Wasserfall

Spinnenlöcher gab es viele, aber glücklicherweise liefen uns die dazugehörigen Spinnen nicht über den Weg. Auch Schlangen konnten wir nur erahnen, beispielsweise lagen dort Vogelfedern herum, wo kurz vorher eine Phyton einen Kakadu verspeist haben muss… Nachdem wir tolle Aussichten genossen haben, ging es zurück nach Hause, wo wir erschöpft ankamen und erstmal entspannten. Da uns der Hunger mächtig quälte, beschloss die Hälfte von uns Pizza zu bestellen. Nach drei Anrufen und ewig langer Wartezeit konnten wir uns endlich vollfuttern und abhängen. Kurz danach ging es schon ins Bett, da ja einige schon wieder gegen 3:45 Uhr aufstehen wollten, um das Deutschlandspiel zu sehen. Also quälten sich Andreas, Chris, Jeffrey, Manuel und ich uns früh aus den Betten um den langen Weg in die Stadt anzutreten. Nach einer halben Stunde Fußmarsch und großer Vorfreude kamen wir pünktlich 10 Minuten vor Spielbeginn in der Bar Pig’n’Whistle an. Diese ist anscheinend die einzige, welche alle EM-Spiele live überträgt. Es war brechend voll mit Deutschen, Aussies und ein paar einsamen Polen, die aussahen, als ob sie sich verirrt haben 😉

Fußball

Ich kam mir vor wie in Deutschland und auch die Nationalhymne wurde kräftig mitgesungen. Meine vier männlichen Begleiter die mit mir da waren, waren übrigens etwas traurig, dass es kein Bier gab (Fußball ohne Bier wäre wie Sex ohne Frau). Da die Bar nämlich nach außen offen ist, dürfen hier nach 2 Uhr keine alkoholischen Getränke mehr ausgeschenkt werden. Bei öffentlichem Alkoholgenuss drohen nämlich echt hohe Strafen. Nachts ist es hier im Winter übrigens genauso warm wie bei uns nachts im Sommer. Mit einem Siegeslächeln auf den Lippen gingen wir nach dem Spiel nach Hause und setzten uns an den Frühstückstisch, denn mittlerweile war es bei uns 7:15 Uhr morgens und wir hatten frei, da hier in Australien der Queens Day gefeiert wird.

Fußball

Der Vormittag verlief etwas lahm… keine kam so richtig aus dem Knick und gegen Mittag beschlossen Jens, Jörg, Andreas, Jeffrey und ich zum DFO zu fahren. Der DFO hier in Brisbane ist ein riesiger Outlet mit bestimmt über 50 Läden von Billabong, Quicksiler, Roxy, Ripcurl, Converse, Puma, Esprit bis hin zu Villeroy&Boch. Die Sachen kosten hier ungefähr ein Viertel von dem in Deutschland. Aufgrund der Freigepäckgrenze, meinem erst knapp einwöchigem Aufenthalt und Budgetgründen hielt ich mich zurück und erstand nur eine Tasche für mein Schulzeug, welches ich bislang in einem Beutel herum schleppte 🙂 Eins steht aber fest: Ich muss da unbedingt nochmal hin und Klamotten kaufen! Nach dieser Shoppingtour fuhren wir mit dem Auto weiter in den Brisbane Forest um noch ein bisschen die Landschaft zu erkunden bevor es dunkel wird. Weit kamen wir nicht mehr, da hier die Sonne gegen 16:45 Uhr verschwunden ist und die Nacht einsetzt. Zurück im Guesthouse ging ich gleich ins Bett um mich von dem anstrengendem Tag zu erholen. Irgendwie ging es mir gar nicht gut und ich hatte ganz schöne Hals- und Kopfschmerzen. Wie nicht anders zu erwarten, war ich natürlich den nächsten Tag krank. Seit drei Tagen liege ich bereits im Bett und hoffe, dass es besser wird. Einen Vorteil hat das Ganze: Ich musste die Woche noch gar nicht zur Schule 🙂

See you guys!

Juni 5, 2008

Die ersten Tage in der Schule

Filed under: Nicht kategorisiert — alexaontour @ 11:19 am

Heya guys! (Heya = Hello you!)

Montag früh ging es zum ersten Mal in die Schule. Nachdem ich mal wieder dank des Jetlags nur wenige Stunden geschlafen hatte und auch schon 6 Uhr aufstehen musste, begab ich mich bei strömendem Regen auf meinen Schulweg zur Language International School (LSI). Zum ersten brauche ich für diesen Weg über 30 Minuten und zum zweiten kann man den Regen hier nicht mit normalem in Deutschland vergleichen. Aber ich versuche es kurz….ich glaube in Deutschland haben wir das Wort STURMFLUT!!! 😉 Man kann sich kaum vorstellen, wie es hier abging. Das Wasser floss in Bächen die Straßen herab und man war in weniger als 20 Sekunden trotz Schirm komplett durchgeweicht. Sogar meine wasserabweisende Jacke schaffte es nicht. Das einzige was standhielt waren meine Stiefel und der Regenschutz meines Rucksacks.

Also stapfte ich pitschnass den Weg entlang und wäre am liebsten umgekehrt. Trotz des Regens laufen hier alle so herum, als würden sie gleich zum Strand gehen. Shorts, T-Shirt und „thongs“ (australisches Wort für FlipFlops) sind hier ganz normal. In der Schule angekommen, musste ich erstmal auf meinen Einstufungstest warten. Der bestand darin einen Lückentext mit den fehlenden Wörtern auszufüllen sowie ein Essay über meine Heimatstadt zu schreiben. Des Weiteren wurde ich noch von einer Lehrerin zu den verschiedensten Themen interviewt. Nachdem dieser Teil endlich überstanden war, gab es einen kleinen Rundgang, in dem die Regeln der Schule erklärt wurden. Nach einer Mittagspause im Aufenthaltsraum (draußen regnete es immer noch) ging es dann zu meinem Business English Kurs. Diese Woche ist das Thema Ethik aktuell. Beim Kurs schlief ich natürlich fast ein und so war ich froh, dass ich 15 Uhr endlich nach Hause konnte.

Was für ein Scheiß-Tag war das nur?! Glücklicherweise gesellten sich alle bei uns abends zusammen und tranken unerlaubterweise Bier (wir dürfen hier keinen Alkohol konsumieren!). Also setzte ich mich entspannt zu den anderen, unterhielt mich sehr nett, planten ein paar Ausflüge und der Tag sah schon besser aus.

Mein Zimmer

Am Dienstag stand ich wieder total müde auf. Zum einen konnte ich immer noch nicht richtig schlafen und zum andern war es auch abends recht spät geworden. Da wir nicht schon wieder im Regen versinken wollten, stand unser Physiotherapeut und ebenfalls ehemaliger LSIler Andreas extra früh auf um einige von uns mit dem Auto zur Schule zu chauffieren. Nun lernte ich zum ersten Mal meinen Kurs kennen, der aus circa 10 Leuten besteht. Dazu muss ich sagen, dass ich in den Upper Intermediate Kurs eingestuft worden bin, welcher an der Schule abgesehen vom Cambridge-Examens Kurs der höchste zur Zeit ist. Ich war nun von Leuten aus fünf verschiedenen Nationen umgeben und war sehr überrascht, wie gut die Asiaten hier Englisch sprechen können. Auch schon am Montag unterhielt ich mich mit einer Taiwanesin und staunte über deren Vokabelwissen. Die Leute in meinem Kurs hatten es aber auch nicht nur vokabelmäßig echt drauf, sondern kamen auch super mit der Grammatik zurecht. Boah, war das hart da wieder reinzukommen…ich fühlte mich wie in der Kursstufe bei meiner ehemaligen Englisch-Lehrerin Frau Bachmann. Nur leider bin ich jetzt schlechter als früher 😉 Mein Lehrer der Chris gab mir auch gar keine Schonzeit und bezog mich gleich voll in den Unterricht ein. Nach wie vor habe ich Zweifel, ob der Kurs nicht zu schwer ist für mich, aber ich warte mal noch eine Woche ab, bevor ich mich entscheide, ob ich mit runterstufen lasse. Denn verstehen tue ich alles, sowohl die Texte als auch das Gesprochene. Mir fehlt es nur beim Sprechen an dem nötigem Vokabelwissen, was ich die nächsten Wochen aber trainieren werde und wenn ich dafür Listen auswendig lernen muss. Immerhin sind die anderen in meinem Kurs auch schon zwischen zwei und sechs Monaten da.

Nachdem die Schule gegen 15 Uhr wieder aus war (und ich muss sagen, das reicht auch…das nächste mal nehme ich anstatt 30 Stunden nur 24) traf ich mich mit Jens und Jörg, welche sowohl auf die LSI gehen als auch bei mir im Guesthouse wohnen, um eine Tour mit der City Cat zu machen.

Jens und Jörg auf der City Cat

Die City Cat ist eine sehr schnelles Schiff, welches hier wie ein Bus bloß auf dem Wasser funktioniert. An vielen Stellen des Brisbane Rivers existieren Anlegestellen und die Leute hier nutzen es als ganz normales öffentliches Verkehrsmittel, da es sehr schnell ist.

Nachdem wir über eine Stunde in den Sonnenuntergang gefahren waren, begaben wir uns müde und hungrig zurück zum Guesthouse.

Die Alex auf der City Cat

Nach einem leckerem Essen (schmeckt hier echt gut) fuhr ich noch mit Andreas, Sandra und dem Chris zum Supermarkt um unsere Vorräte aufzustocken. Chris und Andreas entdeckten an der Kasse rote Nasen passend zum Red Nose Day und kamen aus dem Lachen nicht mehr raus. Also an alle Jungs: Schaut euch bitte mal die Nasen genauer an und sagt mir, wie das aussieht! Kleiner Tipp: Es ist natürlich was anzügliches und es verstehen angeblich nur Männer 😉

Gestern und heute ist nicht viel passiert. Schule habe ich irgendwie überstanden und bin auch jedes mal gleich nach Hause gegangen. Wenn so schönes Wetter wie heute ist, dann macht der Schulweg auch echt Spaß, da es mitten durch tropisches Gebiet geht und man viele verschiedene Vögel, Echsen und Fische beobachten kann.

Schulweg durch die QUT

Schulweg durch den Botanischen Garten

In der Mittagspause war ich heute anstelle von Subway mal bei WW, Woolies oder Woolworth wie wir sagen würden und besorgte für meinen Nachmittags-Kurs ein paar Kekse und Schokolade (ist hier Tradition). Eigentlich wollte ich auch noch Waschmittel besorgen, aber ich konnte mich vorm Regal vor lauter Lachen nicht entscheiden. Es gab tatsächlich so lustige Namen wie Fluffy, Cuddly und Huggie und das dann jeweils mit dem Teddybär (Kuschelweich) oder einem Küken drauf. Echt süß!!! 🙂 Nur die Preise hier haben es echt in sich. Gerade Kosmetikprodukte wie Duschbad, Creme etc. kosten hier das Doppelte. Und auch die normalen Lebensmittel bekommt man nicht gerade zum Schnäppchenpreis.

Jetzt bin ich erstmal wieder vollgefuttert und werde ich mich mal noch an meine Hausaufgaben setzen…Juhuu…Ich fühl mich voll in die Schulzeit zurückversetzt aber halt nur mit einem Fach am Tag: Englisch!!!

G’Day (Have a good day!)

Juni 1, 2008

Endlich angekommen!

Filed under: Nicht kategorisiert — alexaontour @ 6:21 pm

Hi, how are you? Das ist der typische Satz, den man hier überall und immer zu hören bekommt. Sogar vom Zoll auf dem Flughafen 🙂

Aber erstmal der Reihe nach… Nach einem ewigen Flug mit drei Filmen, zig Friends und Scrubs Folgen, sowie mehreren Computerspielen landete ich am Samstag pünktlich 7 Uhr in Brisbane. Draußen regnete es, vor mir eine lange Schlange am Infocounter (musste ja raus bekommen, wie ich zu meiner Studentenlodge komme) und dazu fühlte ich mich auch noch total allein. Naja, nicht das, was ich gerade erwartet hatte. Nachdem ich dann mit dem Shuttle zum Adalong Guesthouse gelangt bin, wurde ich gleich mit Informationen vollgestopft bis ich aufs Zimmer konnte. Also mein Wohnheimzimmer war ja schon klein, somit kann man dies hier als winzig beschreiben 😉

Nachdem ich mich etwas ausgeruht hatte, machte ich mich auf die Suche nach Nahrung. Da ich den Supermarkt nicht gefunden habe, ging ich in einen Bioladen. Der Einkauf dort, welcher nur aus zwei Bananen, zwei Äpfeln und einer Flasche Wasser bestand, kostete mich gleich mal 14 Dollar. Zurück in der Studentenlodge war ich erstmal total überfordert von den vielen Leuten. Dazu kam mein extremes Heimweh. Ist gar nicht so einfach, wenn man keinen kennt bzw. einen Ansprechpartner hat. Als ich abends ins Bett ging, konnte ich mir nur noch eines sagen: Kann ja nur noch besser werden 😀

Heute morgen war ich dann erstmal total gerädert vom Jetlag und kurz der Ohnmacht nahe. Eine Orange im Magen und etwas Wasser halfen zum Glück, damit es wieder besser ging. Nach einem ausgiebigem Frühstück machte ich mich mit einer Deutschen, welche eben schon abgereist ist, in die Stadt. Ich wollte unbedingt Brisbane kennenlernen und sehen, wo sich meine Schule befindet. Auf dem Weg begegnete ich ein paar Echsen, komischen Vögeln und einer Wasserschildkröte. Mehr zu Brisbane folgt noch in den nächsten Tagen. In der Stadt besorgte ich mir dann erstmal eine Handykarte und Essen. Im Guesthouse wieder angekommen, kam ich auch mit einigen Leuten ins Gespräch. Wie sich herausstellte, ist der Großteil hier Deutsch und zwischen 20 und 40 Jahren. Natürlich haben wir auch Dänen, Schweden, Norweger, Japaner, Franzosen, Schweizer und sogar Australier hier 🙂 Insgesamt wohnen hier 29 Studenten, Sprachschüler und Praktikanten.

Man lernt die Leute übrigens nicht nur in Gesprächen kennen, denn da alle Zimmer schlecht isoliert sind (ja hier zieht es auch schön durch die Fenster) und wir auch nur Schiebetüren an jedem Zimmer haben, bekommt man viel mit…leider auch die Partys, welche bis nachts um 4 Uhr gingen. Weiterhin kommen von draußen Geräusche wie aus dem Zoo. Ich muss nun alle enttäusche, welche dachten, dass es hier nur von Spinnen wimmelt, ich habe noch keine entdeckt. Da mich aber alle vor bösen Tieren gewarnt haben, kann ich kaum noch Klamotten und Schuhe anziehen ohne daran zu denken. Selbst in der Toilette halte ich immer an der Brille und in der Klopapierrolle Ausschau nach der Redback Spider. Das einzige was hier aber im Flur und in dem Zimmern rumläuft sind kleine Geckos und vielleicht mal eine Kakerlake unten im Flur.

So, nun werde ich mich mal noch auf meinen Test morgen vorbereiten. Muss auch schon 6 Uhr morgen aufstehen…oweia…der Tag beginnt hier früh und endet auch früh…gegen 17 Uhr werden hier nämlich die Bordsteine hochgeklappt. Wie auf dem Dorf, bloß halt in einer 1,5 Mio. Stadt 😉 Aber dies ist in der Hinsicht verständlich, da es hier um diese Zeit auch schon dunkel ist. Glücklicherweise haben die Supermärkte meist 24h geöffnet. Das war es erstmal von mir. So langsam lebe ich mich ein und habe heute auch schon viele Leute kennengelernt und mir sogar ca. 15 Namen gemerkt. Den Rest hab ich schon wieder vergessen 😉

Bye bye

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