Da ich mich nun schon über einen Monat wieder in der Heimat befinde, dachte ich mir es wird Zeit euch mal über meine Reisen zu informieren.
Gestartet habe ich meine Tour am 12. August mit einem Flug nach Darwin. Dort kamen Andrea und ich gegen 2 Uhr morgens an und starten die Suche nach dem Hotel. Dort endlich angekommen, versuchten wir noch ein wenig in der Lobby zu schlafen, was sich allerdings für mich als sehr schwierig erwies. Den nächsten morgen kam unsere Gruppe zusammen, die aus etwa 45 Leuten bestand und nach einer kurzen Instruktion ging es auch schon auf den Weg zum Lichtfield National Park.
Den nächsten morgen begaben wir uns zum Kakadu National Park, der für seine Artenvielfalt und die Aborigine Malereien berühmt ist. Dort genossen wir dann am abend den Sonnenuntergang am Ubir-Rock.
Die nächsten Tage ging es quer durchs Outback in Richtung Herz des roten Kontinents. Dabei konnten wir nicht nur die Städte Katherine und Tennant Creek besuchen, sondern uns auch an den abgelegenen Raststätten und Unterkünften erfreuen. Die Felsformation Devils Marbles war sehr beeindruckend.
In Alice Springs angekommen begannen unsere Ausflüge zum Kings Canyon, Ayers Rock und den Olgas. Alle Sehenswürdigekeiten waren großartig und das Lichtspiel war faszinierend. Draußen übernachten unter den Sternen war natürlcih ebenso Programmpunkt wie ein Ausflug in den Busch zu den Aborigines, wo es leckere Sachen wir Maden und Känguruschwanz zu essen gab. Durch den Kings Canyon rannten wir allerdings förmlich durch, da wir nur wenig Zeit hatten, bevor die Sonne unterging. Ähnlich erging es uns auch am Ayers Rock, da wir für die Umrundung nur 2h eingeplant hatten, es aber im Endeffekt länger gedauer hatte. Also gings im Sprinttempo und ohne Pause herum
Auch einen Helikopter Rundflug durfte ich über den Ayers Rock und die Olgas erleben. Leider erging es mir dabei nicht so gut und saß zu guter letzt mit der Brechtüte in der Hand im Flugzeug und wollte nur noch raus
Kurz darauf ging es dann auch schon mit dem Flugzeug von Alice Springs nach Cairns an die Ostküste. Von dort aus begann unsere Tour die Ostküste hinunter nach Sydney. Das Great Barrier Reef, ein dreitägiger Segeltrip durch die Whitsundays und ein Besuch von Fraser Island (größte Sandinsel der Welt) waren nur einige Höhepunkte dieses Reiseteils. Leider spielte das Wetter nicht immer so mit, so dass wir beispielsweise im Great Barrier Reef mit Bewölkung und Regen zu tun hatten.
Kurz vor Brisbane schliefen wir dann auch noch eine Nacht auf einer Farm, wobei sich das Essen dort als sehr gut herausstellte.
In Sydney angekommen trennte sich die Gruppe und Andrea und ich verbrachten einige Tage alleine in der Stadt. Zum Teil unternahmen wir Sachen alleine oder wir trafen uns mit einigen Gruppenmitgliedern, Jeffrey aus Adalong oder dem Andreas (ein Freund von Robert, mit welchem er in Sydney studiert hatte). Sydney Tower, Aquarium, Monorail, Manly-Beach, Opera House und Harbourbridge sind nur einige der Sehenswürdigkeiten die wir gesehen haben. Alles in allem eine sehr tolle Stadt, welche ein ganz besonderes Flair austrahlt und die ich nur weiterempfehlen kann.
Von Sydney ging es dann wieder zurück nach Brisbane, wo wir uns mit meiner Cousine Anne trafen und welche dann mit mir den zweiten Teil meiner Reise antreten würde. Am 13. September ging es dann für Andrea zurück nach Deutschland und für Anne und mich nach Adelaide. Nach einem Zwischenstopp in Sydney landeten wir am abend in der Stadt und machten uns auf dem Weg ins Hostel. Leider war es nicht ganz das, was wir erwartet haben. Abgesehen von Kakerlaken, dreckigen Matratzen etc. hatten wir eine Mitbewohnerin, welche im warsten Sinne des Wortes zum Himmel stank. Nach einigen Diskussionen an der Rezeption bekamen wir ein anderes Zimmer und waren zumindest erstmal halbwegs beruhigt. Adelaide selbst schauten wir uns die nächsten beiden Tage an, wobei uns die Stadt nicht sehr gefallen hat und wir diese als sehr trist empfunden haben. Den nächsten morgen machten wir uns dann los zu unserer Tour über die Great Ocean Road nach Melbourne. Nach einem Abstecher in die Grampians und einem Walk zu den Balconies sowie zu den Pinnacles waren wir ganz schön fertig, als wir schließlich die Great Ocean Road mit all den bizarren Felsformationen erreichten.
Von Melbourne ging es dann nach Hobart auf Tasmanien, wo wir eine viertägige Tour starteten, welche vom Süden aus über Port Arthur (die Gefangenkolonie) über die Ostküste bis hin ins Craddle Mountain Gebirge führte, wo sogar noch Schnee lag. Die Ostküste faszinierte uns sehr. Klares blaues Wasser, tolle Strände und unterschiedliche Felsformationen konnten wir bestaunen.
Nachdem wir noch einige Tage in Sydney verbracht hatten, ging es dann schließlich anfang Oktober wieder zurück nach Hause, wobei ich noch eine tolle Geschichte am Flughafen erleben durfte…. Bitte nicht zuviel Gepäck mitnehmen
In Frankfurt gelandet wurde ich dann sehr herzlich von Robert, Inga und Marco empfangen, worüber ich mich seht gefreut habe. Mit Robert ging es dann nach Hause, wo mich nach dieser langen Zeit ein leckeres deutsches Essen erwartete…







