Nach meinem Kino-Besuch am Sonntag war ich froh ins Bett zu kommen. Wir haben uns „Don’t mess with the Zodan“ angeschaut und ich muss sagen, dass er zumindest auf Englisch total witzig ist
Der Dialekt von Adam Sandler ist wirklich zu Schreien. Montag ging es dann wieder pünktlich zur Schule und ich durfte mir wieder schöne Grammatik anhören, unter anderem „Reported Speech“ und „Phrasel Verbs“. In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag war ich wieder ganz tapfer und bin mitten in der Nacht aufgestanden um mir das Halbfinale anzuschauen. Anschließend ging es zur Schule und ich konnte mich nur schwer wach halten. Abends entschied ich mich zeitig ins Bett zu gehen und mein Essay den nächsten Tag früh vor der Schule zu schreiben. Also hieß es am Freitag 5:45 Uhr aufstehen um mir einen Text über die Legalisierung von Waffen aus den Fingern zu saugen. Das geschafft, ging es los in den Tag. Freitags ist bei uns immer Graduation Day, das heißt alle die die Sprachschule beendet haben, halten eine kurze Rede und erhalten ihre Zeugnisse.
Nach dem das erledigt war, ging es zum Mittagessen zum Koreaner. Da wir viele Koreaner hier haben, wollten diese uns mal ihre Küche vorstellen. Es war ok, aber unbedingt muss ich das jetzt nicht nochmal haben
Der Geschmack war schon etwas seltsam. Der Samstag startete mit einer kleinen Shoppingtour bei uns direkt um die Ecke. Ein Factory Outlet hatte Ausverkauf und es gab auf alles nochmal 50% Rabatt. Mit zwei Shirts und zwei Paar Schuhen von Lacoste zu einem Spottpreis ging ich zufrieden nach Hause. Am Nachmittag war wieder Kino (Karten kosten hier nur 3 Euro) angesagt. Heute stand „Kung Fu Panda“ auf dem Programm. Nach dem Film entschieden wir uns noch in den Germans Club zum Essen zu gehen.
Schnitzel, Schweinshaxe und natürlich deutsches Weißbier und Jägermeister standen hoch oben im Kurs. Die Einrichtung erinnerte mich an die Kneipen der 40er oder 50er. Richtig altbacken, sogar die Gardinen
Auf dem Rückweg kamen wir dann noch an einem Pub vorbei, in dem Live-Musik gespielt wurde.
Nach einer Stunde harter Rockmusik machten wir uns zufrieden auf den Heimweg und legten uns schlafen. Früh ging es nämlich schon wieder auf den Weg nach Byron Bay. Wir hatten eine Tour zum östlichsten Punkt Australiens gebucht und mussten früh 8:30 Uhr in der Stadt zum Bus gehen. Also zogen wir zu sechst los, wobei vier andere aus dem Guesthouse sich ebenfalls mit dem Mietwagen nach Byron Bay begaben. Der Bus war voller Asiaten, aber wir trafen unseren geliebten Reiseführer vom Springbrook Nationalpark wieder. Der ist echt super drauf und hatte seine Familie inklusive seinem 3-Wochen altem Baby mit. Voll süß!
Zuerst besichtigten wir den Leuchtturm in Byron Bay und beobachteten Wale und Delfine von der Küste aus. Das war wahnsinnig beeindruckend und hat für die zweistündige Fahrt voll entschädigt. Anschließend ging es in die Stadt, wo erstmal ein leckeres Eis gegessen wurde und dann an den Strand um ein paar Sonnenstrahlen einzufangen.
Gegen Nachmittag machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Brisbane. Abends mussten wir zeitig ins Bett, da in der Nacht wieder um 3 Uhr aufstehen angesagt war. Das Finale war natürlich nicht berauschend, wie ja jeder mitbekommen haben wird. Ich habe mich echt geärgert und mir während des Spiels die Seele aus dem Leib geschrien. Aber genutzt hat es leider nichts
Aber verdient hätten sie es nach dem Spiel eh nicht. Ich hoffe, euch geht’s gut in Deutschland…
Ganz liebe Grüße
Alex














Hey! Wollt mal ein paar Grüße da alles!!
Hoffe, du bist jetzt wieder richtig fit und genießt das Leben in Australien!!
Ich sitze immernoch über meiner Diplomarbeit- 3 Kreuze wenn das alles vorbei ist!
So… dann lass es dir gut gehen! Und versorg uns immer weiter fleißig mit Bilder und Infos von dir!!
Lg Annett
Kommentar von Annett — Juli 5, 2008 @ 10:03 am