Hi, how are you? Das ist der typische Satz, den man hier überall und immer zu hören bekommt. Sogar vom Zoll auf dem Flughafen
Aber erstmal der Reihe nach… Nach einem ewigen Flug mit drei Filmen, zig Friends und Scrubs Folgen, sowie mehreren Computerspielen landete ich am Samstag pünktlich 7 Uhr in Brisbane. Draußen regnete es, vor mir eine lange Schlange am Infocounter (musste ja raus bekommen, wie ich zu meiner Studentenlodge komme) und dazu fühlte ich mich auch noch total allein. Naja, nicht das, was ich gerade erwartet hatte. Nachdem ich dann mit dem Shuttle zum Adalong Guesthouse gelangt bin, wurde ich gleich mit Informationen vollgestopft bis ich aufs Zimmer konnte. Also mein Wohnheimzimmer war ja schon klein, somit kann man dies hier als winzig beschreiben
Nachdem ich mich etwas ausgeruht hatte, machte ich mich auf die Suche nach Nahrung. Da ich den Supermarkt nicht gefunden habe, ging ich in einen Bioladen. Der Einkauf dort, welcher nur aus zwei Bananen, zwei Äpfeln und einer Flasche Wasser bestand, kostete mich gleich mal 14 Dollar. Zurück in der Studentenlodge war ich erstmal total überfordert von den vielen Leuten. Dazu kam mein extremes Heimweh. Ist gar nicht so einfach, wenn man keinen kennt bzw. einen Ansprechpartner hat. Als ich abends ins Bett ging, konnte ich mir nur noch eines sagen: Kann ja nur noch besser werden
Heute morgen war ich dann erstmal total gerädert vom Jetlag und kurz der Ohnmacht nahe. Eine Orange im Magen und etwas Wasser halfen zum Glück, damit es wieder besser ging. Nach einem ausgiebigem Frühstück machte ich mich mit einer Deutschen, welche eben schon abgereist ist, in die Stadt. Ich wollte unbedingt Brisbane kennenlernen und sehen, wo sich meine Schule befindet. Auf dem Weg begegnete ich ein paar Echsen, komischen Vögeln und einer Wasserschildkröte. Mehr zu Brisbane folgt noch in den nächsten Tagen. In der Stadt besorgte ich mir dann erstmal eine Handykarte und Essen. Im Guesthouse wieder angekommen, kam ich auch mit einigen Leuten ins Gespräch. Wie sich herausstellte, ist der Großteil hier Deutsch und zwischen 20 und 40 Jahren. Natürlich haben wir auch Dänen, Schweden, Norweger, Japaner, Franzosen, Schweizer und sogar Australier hier
Insgesamt wohnen hier 29 Studenten, Sprachschüler und Praktikanten.
Man lernt die Leute übrigens nicht nur in Gesprächen kennen, denn da alle Zimmer schlecht isoliert sind (ja hier zieht es auch schön durch die Fenster) und wir auch nur Schiebetüren an jedem Zimmer haben, bekommt man viel mit…leider auch die Partys, welche bis nachts um 4 Uhr gingen. Weiterhin kommen von draußen Geräusche wie aus dem Zoo. Ich muss nun alle enttäusche, welche dachten, dass es hier nur von Spinnen wimmelt, ich habe noch keine entdeckt. Da mich aber alle vor bösen Tieren gewarnt haben, kann ich kaum noch Klamotten und Schuhe anziehen ohne daran zu denken. Selbst in der Toilette halte ich immer an der Brille und in der Klopapierrolle Ausschau nach der Redback Spider. Das einzige was hier aber im Flur und in dem Zimmern rumläuft sind kleine Geckos und vielleicht mal eine Kakerlake unten im Flur.
So, nun werde ich mich mal noch auf meinen Test morgen vorbereiten. Muss auch schon 6 Uhr morgen aufstehen…oweia…der Tag beginnt hier früh und endet auch früh…gegen 17 Uhr werden hier nämlich die Bordsteine hochgeklappt. Wie auf dem Dorf, bloß halt in einer 1,5 Mio. Stadt
Aber dies ist in der Hinsicht verständlich, da es hier um diese Zeit auch schon dunkel ist. Glücklicherweise haben die Supermärkte meist 24h geöffnet. Das war es erstmal von mir. So langsam lebe ich mich ein und habe heute auch schon viele Leute kennengelernt und mir sogar ca. 15 Namen gemerkt. Den Rest hab ich schon wieder vergessen
Bye bye
Na, das hört sich doch schon besser an als bei unseren letzten Chat über skype- das freut mich! Ich wünsch dir viel spaß und viel erfolg bei deinem test morgen. Ist es hier eigentlich auch möglich fotos reinzustellen? ich bin sicher, dass hier alle auch bildertechnisch auf dem laufenden gehalten werden wollen
…
Ganz liebe grüße und einen dicken knutsch aus leipzig
Jenny
Kommentar von Jenny — Juni 1, 2008 @ 7:36 pm
Hey Alex,
schön zu hören, dass du dich streng an die Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf die bösartige Redback Spider hältst. Hat meine Predigt also gefruchtet…
Laß es dir gut gehen!
Gruß aus L., Micha
Kommentar von Wonnis Micha — Juni 3, 2008 @ 4:41 pm
schön,, dass du gut angekommen bist.
einleben geht halt nicht von heut auf morgen, aber wenn das jemand schnell schafft, dann du!
ganz lieben gruß aus H-town- und: beware of spiders!
drücker.doreen
Kommentar von doreen — Juni 4, 2008 @ 8:10 pm
hey maus supi dass du die megaharte flug-prozedur überstanden hast und sonst alles gut is!!! wir können ja baldi mal über skype schnakken..bin jetzt auch wieder n bissl entspannter
drück disch und fette grüße aus halle und ausm saalkreis ohne e! knutsch
Kommentar von äpple ändi — Juni 5, 2008 @ 7:14 am
Ey Alexandra,
“Natürlich haben wir auch Dänen, Schweden, Norweger, Japaner, Franzosen, Schweizer und sogar Australier hier”, hmm…I’ve heard that there are also people from the Netherlands. It seems that there is a strange Dutch guy in room one. But it can be my mistake
Cheers,
Koen
Kommentar von Koen — Juni 23, 2008 @ 12:08 am
Hey Koen.
At that time I didn’t know all the people here. There were so many impressions… I hope you can forgive me one day!!!
Kommentar von alexaontour — Juni 23, 2008 @ 6:04 am